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Freitag, 2. März 2012

Vogelsänger will Planungssicherheit für Tram und O-Bus

Verkehrsministerium will Straßenbahn- und Obusbetriebe in Brandenburg in Zukunft mit 5 Mio. € jährlich fördern. Auch die Straßenbahn von Schöneiche-Rüdersdorf wird ihren Teil davon bekommen.

Wie Brandenburgs Verkehrsminister Vogelsänger anlässlich der Tagung „Umwelt und Elektromobilität am Beispiel der Stadt Cottbus“ mitteilte, will sein Ministerium ab 2014 eine jährliche Pauschalzuweisung in Höhe von 5 Mio. € jährlich an die Betreiber elektrischer Nahverkehrsmittel (in Brandenburg sieben Straßenbahn- und ein O-Bus-Betrieb) überweisen. Er werde dem Landtag als Gesetzgeber vorschlagen, den Aufgabenträgern für den öffentlichen Personenverkehr zu den bisher 83 Millionen Euro noch mal jährlich fünf Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Zwischen 2006 und 2010 hatte Brandenburgs Verkehrsministerium durchschnittlich 4,6 Mio. € bereitgestellt. Künftig sollen die Aufgabenträger die Förderungen nicht mehr einzeln beantragen müssen, sondern eine aufwands- und erfolgsbasierte Pauschalförderung erfolgen. Das Land wolle so die Unterstützung über das neue ÖPNV-Gesetz verstetigen.

Mit Blick auf die weiter steigenden Benzinpreise rechnet Vogelsänger mit einer Zunahme der ÖPNV-Kunden und das Land wolle diese Verkehrsträger, nicht zuletzt wegen der guten Umweltbilanz stärken. Vogelsänger weiter: „Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass die Mittel für den Nahverkehr in den kommenden Jahren nicht steigen. Mit den pauschalen Finanzzuweisungen für den ÖPNV, die jetzt durch die Zuweisungen für Straßenbahnen und O-Busse ergänzt wird, versetzen wir die Landkreise und kreisfreien Städte besser in die Lage, ihren Bus- und Straßenbahnverkehr mit allen verfügbaren öffentlichen Mitteln effizienter zu planen und umzusetzen."

Mit diesem Vorstoß reagierte Vogelsänger auf die Kritik der Brandenburger Nahverkehrsunternehmen, das Land würde nicht genug Fördermittel für den ÖPNV zur Verfügung stellen und einige Straßenbahnbetriebe seien massiv von der Einstellung bedroht, würde die finanzielle Lage nicht verbessert.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Land lässt Verkehrsbetriebe im Stich

Dieser Oldtimer wird in Cottbus nur zu besonderen Anlässen eingesetzt. Die Linienwagen der Straßenbahnen der kreisfreien Städte Brandenburgs zählen nach offizieller Definition allerdings auch längst zu den Museumswagen.

Die Verkehrsbetriebe der kreisfreien Städte Brandenburgs (Potsdam, Brandenburg/H., Cottbus und Frankfurt/O.) klagen über eine zu geringe Förderung durch das Land. 

Wie aus einer Untersuchung der Betriebe hervorgeht, sind viele Linienbusse länger als zwölf Jahre im Einsatz, obwohl Experten von einer maximalen Einsatzdauer von zehn Jahren ausgehen. In Cottbus sind die Straßenbahnen im Schnitt 24,5 Jahre alt, in Brandenburg hat die älteste Bahn 33 Jahre auf dem Buckel, in Frankfurt immerhin 25 Jahre.

Die Verkehrsbetriebe beklagen nach einem gemeinsamen Treffen, dass vom Land keinen Mittel zur Erhaltung der Infrarstruktur und für die Anschaffung neuer Fahrzeuge bereit gestellt werde. Szenarien, wie sie sich in den letzten Jahren bei der Berliner S-Bahn abspielen seien nicht mehr auszuschließen und bei gleichbleibender Förderung wären die Betriebe in 15 Jahren am Ende.

Das brandenburgische Infrastrukturministerium hat sich zu den Forderungen bislang nicht geäußert.

Der Verkehrsbetrieb in Cottbus modernisiert seine Tatra-Bahnen daher nun bereits zum zweiten Mal und will sie so für weiter 16 Jahre fit machen.

Quellen: rbb und Lausitzer Rundschau

Montag, 29. November 2010

Historische Bildmaterial aus Brandenburg/Havel

Ein wunderbares Dokument der Zeitgeschichte sind diese drei Filme aus Brandenburg an der Havel, aufgenommen im März 1990.







Sonntag, 19. August 2007

Ausflug nach Brandenburg


Auch wenn Brandenburg an der Havel in den letzten Jahren erheblich dazu gewonnen hat, ein Ausflug an einem Wochenende ist für Fans der Elektrischen eher ein Trauerspiel. Ganze 2! Wagen waren am Sonntagnachmittag in der Innenstadt unterwegs. Die Fotos zeigen die Niederflurwagen 100 und 103 jeweils in der wunderbaren Brandenburger Hauptstraße.