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Mittwoch, 4. Februar 2015

SVV bringt millionenschweres Investitionspaket für den ÖPNV auf den Weg

Schon am 28.01.2015 verabschiedete die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam das im November 2014 vorgelegte ÖPNV-Infrastrukturpaket mit einem Gesamtvolumen von 49,2 Mio. Euro. Mit großer Mehrheit wurde damit für eine Erweiterung und Anpassung der ÖPNV-Infrastruktur gestimmt, die die Anforderungen der wachsenden Stadtberücksichtigt. Mit den Investitionen, die bis zum Jahre 2019 getätigt werden sollen, können zahlreiche Maßnahmen realisiert werden, die hier im Einzelnen dargestellt werden sollen: 

1. Die Verlängerung der Straßenbahntrasse von der Viereckremise zum Campus Jungfernsee (sog. „Nordast“)

Diese Netzwerweiterung gehört zu den Infrastrukturmaßnahmen innerhalb des Konzeptes zur nachhaltigen Mobilität. Ausgehend von der bestehenden Wendeschleife Viereckremise soll ein etwa 1,1 km langer Neubauabschnitt zum Campus Jungfernsee führen. Im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung des Westastes zur Kirschallee wurden auch für die Verlängerung des Nordastes bereits diverse Planungsvorleistungen erbracht und es besteht für diesen Streckenneubau bereits Baurecht.

Wenn es nach dem Willen der SVV-Abgeordneten geht, ist Potsdams jüngste Endstation bald wieder Geschichte. Von der Viereckremise geht es dann weiter Richtung Campus Jungfernsee.

Zentraler Bestandteil des Vorhabens ist die Wende- und Verknüpfungsanlage am sogenannten Plattner-Camus, wo die nördlichen Buslinien zukünftig an die Straßenbahn angebunden werden sollen. Analog zur Haltestelle Kirschallee entstehen Tür-zu-Tür-Verbindungen. Reisende aus den nördlichen Stadtteilen und Spandau können so autounabhängig in Richtung Innenstadt geführt werden. Parallel wird für die neu entstehende Haltestelle am Campus die Errichtung  von P+R Stellplätzen geprüft.

Der Mehrwert dieses Projektes basiert auf drei Säulen:
  • die stetig wachsende Nachfrage auf der Linie 96 durch Besiedelung und Nachverdichtung der roten Kasernen, der Georg-Hermann-Allee und auf dem Campus Jungfernsee,
  • Verknüpfung der nördlichen Busverkehre mit dem Straßenbahnnetz und die dadurch mögliche staufreie Führung der Pendlerströme
  • bestmögliche Anbindung des unweit des Campus avisierten Schulstandortes und dadurch sowohl hohe Schulwegesicherheit sowie eine gesteigerte Nachfrage gegen die Hauptlastrichtung.
Das Investitionsvolumen für die Straßenbahnverlängerung zum Campus Jungfernsee beträgt inkl. Planungskosten 7,5 Mio. Euro. Die Trasse soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 fertiggestellt werden.

Auch eine Fortführung der Trasse Richtung Krampnitz ist bereits in Planung. bis zu deren Realisierung werden jedoch noch Jahre vergehen. 

2. Gleissanierung sowie Gleismittenerweiterung Heinrich-Mann-Allee

Die Heinrich-Mann-Allee mit ihrem Streckenabschnitt zwischen der Staatskanzlei und dem Abzweig Waldstraße ist der am stärksten frequentierte Streckenabschnitt im Straßenbahnnetz der ViP. Werktäglich verkehren hier über 270 Straßenbahnzüge.

Nach 25 Jahren Nutzung müssen die Gleisanlagen aufgrund des Verschleißzustandes zeitnah auf kompletter Länge erneuert werden. Neben dem Schienenzustand am Rande des Grenzmaßes bestehen zwischen der Staatskanzlei und der Waldstraße zwei Begegnungsverbote aufgrund zu geringer Gleisachsabstände. Weiterhin ist die Haltestelle Friedhöfe stadteinwärts aufgrund ihrer geringen Tiefe nur bedingt barrierefrei.
Das verabschiedete Investitionsprogramm sieht folgende Maßnahmen im Zuge der Grundsanierung der Heinrich-Mann-Allee vor:
  • Baumaßnahme in vier Bauabschnitten,
  • Verbleib der Straßenbahn in Seitenlage zwischen der Friedhofskurve und Waldstraße,
  • Aufweitung des Gleisachsabstandes auf min. 3,05 m, um alle Begegnungsverbote zu beseitigen und perspektivisch 2,40 m breite Straßenbahnwagen einsetzen zu können,
  • barrierefreier Ausbau aller Haltestellen entlang der Heinrich-Mann-Allee
Die Bäume entlang der Heinrich-Mann-Alle dürften so alt sein wie die Straßenbahntrasse selbst. Ob sie alle jedoch deren Ausweitung überleben werden, darf angezweifelt werden.

Im ersten Schritt erfolgt 2015 eine Erneuerung der Schienen vor der Staatskanzlei. Ab 2016 soll zu diesem Abschnitt dann ein Planungsprozess begonnen werden, der die Gesamtquerschnitts-aufteilung inkl. des Grünstreifens neben der stadtauswärtigen Fahrbahn beinhaltet. Das Ziel ist die Integration eines besseren stadteinwärtigen ÖPNV und die Realisierung besserer Radwegebeziehungen. Aufgrund des zu erwartenden Planfeststellungsverfahrens wird die Gesamtrealisierung erst bis 2019 möglich sein.

Zusätzlich soll der Einbau eines Rasengleises geprüft werden, um entsprechend den städtischen Zielen eine Verringerung von Lärm und Feinstaub zu realisieren. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Heinrich-Mann-Allee beträgt inkl. Planungskosten 15 Mio. Euro.

3. Neugestaltung der Wendeanlage am Hauptbahnhof (Leipziger Dreieck)

 Zeitraubende Wendemanöver entgegen der Fahrtrichtung des Individualverkehrs soll es am Leipziger Dreieck in Zukunft nicht mehr geben.

In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass die im Jahre 2000 errichtete innerstädtische Wendeanlage am Potsdamer Hauptbahnhof für ein regelmäßiges Wenden von Straßenbahnzügen ungeeignet ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Straßenbahn gegen die eigentliche Fahrtrichtung des Individualverkehrs wenden muss. Durch die signalgestützte Freischaltung des Fahrweges geht stets Zeit verloren, welche zudem die Leistungsfähigkeit der Kreuzung insgesamt reduziert. In der Konsequenz kann die ViP heute während der Spitzenstunden Verstärkerfahrten gen Norden hier nicht mehr wenden lassen. Unnötige Fahrten bis zum Bisamkiez und die damit verbundenen Betriebskosten sind die Folge. In den Nebenverkehrszeiten kommt es trotz entsprechender Fahrplangestaltung der Linie 99 immer wieder zu Rückstaus von Bussen und Straßenbahnen an der Haltestelle Lange Brücke.

Im Rahmen der von der Stadt Potsdam vorgesehenen Umgestaltung der gesamten Kreuzung durch die Entwicklung der Speicherstadt und den Neubau des Freizeitbades kann eine leistungsfähige und weitergehend unabhängige Wendemöglichkeit für die Straßenbahn geschaffen werden.

Das Investitionsvolumen für die Gleisanlagen Leipziger Dreieck beträgt incl. Planungskosten 4,5 Mio. Euro.

4. Grundinstandsetzung von 12 Tatra KT4Dm

Längere Tatras? Nein - aber längeres Leben. Insgesamt zwölf KT4Dm werden für weitere acht Jahre fit gemacht. Diese drei gehören jedoch nicht dazu.

Bereits heute kommt es zu Überlastungen der ViP-seitigen Kapazitäten im gesamten Tagesverlauf. Mit dem weiteren Wachstum der Fachhochschule sowie der Fertigstellung weiterer Wohneinheiten insbesondere im nördlichen Stadtgebiet, wie beispielsweise entlang der Georg-Hermann-Allee oder der Erich-Mendelsohn-Allee, wird sich die Situation weiter verschärfen.

Zum jetzigen Zeitpunkt führt die Steigerung der Fahrgastzahlen in der Konsequenz dazu, dass mit der Lieferung der letzten Variobahn nicht wie ursprünglich vorgesehen, alle Tatra-Fahrzeuge außer Dienst gestellt werden konnten. Auch aus Gründen der benötigten Fahrzeugreserve für geplante und ungeplante Instandhaltungen (z.B. Hauptuntersuchung und Unfallschäden) in den kommenden Jahren, ist ein Weiterbetrieb dieser Fahrzeuge unverzichtbar.

Zur Aufrechterhaltung des operativen Betriebes, auch im Hinblick einer Verlängerung der Straßenbahn bis zum Campus Jungfernsee, sollen insgesamt 12 KT4Dm so aufgearbeitet werden, dass sie weitere 500.000 km bzw. acht Jahre in Dienst bleiben können. Im Wesentlichen müssen dazu Arbeiten an der Karosserie (Rostsanierung) und der Elektronik durchgeführt werden.
Die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 4,2 Mio. Euro. Die Ausschreibung für die Maßnahme wird bei der ViP derzeit vorbereitet.

5. Verlängerung von acht Combinos inkl. Anpassung der Werkstätten

Weil diese Traktionen nur ein Wunschtraum bleiben, müssen nun die Combinos ran. Acht wagen werden um insgesamt drei Elemente verlängert.

Gemäß der erreichten Fahrgastzuwächse der zurückliegenden Jahre sowie der erwarteten Weiterentwicklung für die kommenden Jahre, wird die vorgenannte Aufarbeitung der Tatra-Züge nicht genügen, um die prognostizierten Steigerungen bewältigen zu können.

Durch die ViP wurde eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt, um aufzuzeigen, wie die Kapazität erhöht werden kann. Dabei wurden sowohl die Neubeschaffung, Verlängerungsszenarien von Combino und Variobahn,  als auch der Betrieb mit Anhängern wirtschaftlich und technisch untersucht. Im Ergebnis stellt sich die Verlängerung der Combino Fahrzeuge, welche z.B. bereits bei den Berner Verkehrsbetrieben in der Schweiz erfolgreich durchgeführt wurde, am wirtschaftlichsten dar.

Im Rahmen dieser kapazitätserweiternden Maßnahme sollen acht Combino-Fahrzeuge um zwei Wagenteile und ein Lauffahrwerk erweitert werden. Die Kapazität der dann 40 m langen Fahrzeuge erhöht sich hierdurch um mindestens 52 Fahrgäste. Vor der Serienfertigung soll ein Prototyp im Netz umfassend erprobt werden. Die physische Verlängerung des Fahrzeugs wird flankiert von „lebenszeitverlängernden“ Maßnahmen. 

Da die Werkstatt der ViP für derart lange Einzefahrzeuge nicht ausgelegt ist, muss die baulich ebenfalls angepasst werden. Dies gilt auch für acht Bahnsteige, an denen entweder Verlängerungsmaßnahmen erforderlich werden oder der Halt langer Fahrzeuge über betriebliche Maßnahmen geregelt wird.

Die Kombination aus Tatra-Grundinstandsetzung und Combino-Verlängerung, deren Realisierung bis  2017 avisiert ist, soll die Grundlage einer langfristigen Fahrzeugstrategie bilden. Einerseits können die aufwendigen Hauptuntersuchungen, welche alle 500.000 km bzw. acht Jahre erfolgen, durch diese Maßnahme harmonisierter über die Jahre verteilt und somit Überlastungen in der Werkstatt und im Fahrzeugreservebedarf verhindert werden. Andererseits wird durch die Lebenszeitverlängerung der Tatra- und Combino-Fahrzeuge der Beschaffungsprozess zeitlich entzerrt und der wirtschaftliche Spielraum bei zukünftigen Neubeschaffungen vergrößert.

Technisch ermöglicht dieses Vorgehen, die Infrastruktur bis 2021 soweit anzupassen, dass fortan 2,40 m breite Wagen beschafft werden können. Durch den Einsatz von längeren und breiteren Wagen wird es so möglich, die Kapazität des Systems Straßenbahn ohne zusätzliche Fahrzeuge und Personale weiter zu steigern.

Das investive Gesamtvolumen des Vorhabens inklusive der Anpassung der Werkstätten und Bahnsteige umfasst 18 Mio. Euro.

Die Finanzierung des gesamten Paktes, welches bis zum Jahre 2019 realisiert werden soll, erfolgt über ÖPNV-Zuweisungen des Landes Brandenburg (2,1 Mio. Euro pro Jahr), einmalig 13,6 Mio. Euro aus zusätzlichen Schlüsselzuweisungen der Stadt und die Aufnahme von Fremdmitteln.


Montag, 13. Oktober 2014

Tatras fahren länger, Combinos werden länger.


Variobahn 438 ist zwar das letzte Neubaufahrzeug für die nächsten Jahre - Investitionen in den Wagenpark wird es trotzdem geben.

Wie die MAZ bereits am Freitag berichtete, wird die ViP auch in den nächsten Jahren weiter in den Fuhrpark der Straßenbahn investieren. Die Auslieferung der Variobahnen ist inzwischen abgeschlossen. Mitte August war mit Wagen 438 die letzte der insgesamt 18 Variobahnen in Potsdam angekommen. Sie befindet sich seit Anfang September im Linieneinsatz. Wie berichtet hatte man sich wegen Kapazitätsproblemen auf nachfragestarken Linien dazu entscheiden, auch weiterhin nicht auf den Einsatz von Tatra-Wagen zu verzichten. Der Chef der Potsdamer Stadtwerke Wilfried Böhme deutete nun an, wie sich die weitere Entwicklung darstellen wird. Insgesamt sollen 12 Tatra-Wagen überholt werden, um sie für einen weiteren Einsatz fit zu machen. Ob es sich wirklich um 12 Wagen handelt, wie im Artikel geschrieben, oder um 12 Züge, ist unklar. Derzeit verfügt die ViP noch über rund 20 einsatzfähige Wagen aus tschechischer Produktion. Nach früheren Angaben plant man einen Einsatz einiger Fahrzeuge bis 2024.

Auch die Combino-Flotte wird noch einmal angefasst. Neben der derzeit noch laufenden Hauptuntersuchung der ersten Potsdamer Niederflur-Generation, die nach aktuellem Stand bereits 12 Fahrzeuge durchlaufen haben, sollen die Fahrzeuge auch verlängert werden. Nähere Informationen zu diesem Projekt stehen derzeit noch nicht zur Verfügung.

Dienstag, 19. August 2014

Potsdamer Variobahnen vollzählig

 Die Variobahn-Familie (hier Wagen 428 am Platz der Einheit) ist seit gestern Abend komplett.

Die Potsdamer Variobahnen sind vollzählig. In der Nacht vom 18. auf den 19.08. traf mit Variobahn 438 die letzte der 18 bei Stadler bestellten Fahrzeuge ein. Damit verfügt Potsdam zusammen mit den 17 Combinos ab sofort über 35 Niederflurfahrzeuge. Der eigentlich mit der letzten Variobahn vorgesehen Einsatzstopp für die hochflurigen Tatra-Bahnen bleibt jedoch aus. Aus Kapazitätsgründen wird die ViP die tschechischen Bahnen auch in den nächsten Jahren weiter betreiben. Sie werden vornehmlich in der Hauptverkehrszeit eingesetzt.

Sonntag, 3. August 2014

Tatra-Beschleuniger nicht mehr im Liniendienst

Dieses am 19. Juni 2014 am Luisenplatz geschossene Foto ist wohl mein letztes vom Zug 123+124 im Linieneinsatz.

Die Epoche der Tatra-Beschleuniger-Wagen scheint in Potsdam nun endgültig vorbei. Seit dem 16. Juli 2014 ist der letzte Zug seiner Art (Wagen 123+124) wegen eines nicht näher genannten Schadens nicht mehr in Potsdam unterwegs. Somit verbleiben nur noch Tatra-Wagen im Linieneinsatz, die in den letzten Jahren auf Choppersteuerung umgebaut worden sind. 

Unterdessen ist auch die Variobahn 437, die am 04. Juli Potsdam erreicht hatte im Einsatz. Das Fahrzeug wurde am 18.07. offiziell abgenommen und auch bereits im Einsatz.

Hier noch ein paar Schöne Momente von 123 und 124.

Freitag, 13. Juni 2014

Variobahn 425 heißt nun "Sioux Falls"

 Im Juni 2012 war Variobahn 425 noch namenlos. Nun trägt sie den wohlklingenden Namen "Sioux Falls".

Mit knapp 160.000 Einwohnern ist Sioux Falls die größte Stadt des US-Bundesstaates South Dakota und seit 1990 Partnerstadt von Potsdam. Diese Städtepartnerschaft ist die älteste zwischen einer amerikanischen Kommune und einer Stadt in den neuen Bundesländern, wurde sie doch noch vor der Wiedervereinigung geschlossen. Im Potsdamer Stadtbild ist Sioux Falls nun auch präsent: am 12.Juni 2014 tauften der Bürgermeister Sioux Falls', Mike Huether, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und der ViP-Geschäftsführer Martin Grießner die Variobahn 425 feierlich auf den Namen der US-amerikanischen Stadt.

Da die Haltestelle Platz der Einheit/Nord, die man bishert für die Taufen nutzte, wegen einer Havarie für den Linienbetrieb gebraucht wurde, fand die Taufe an der Glienicker Brücke Stadt.

Variobahn 425 ist damit die sechste Straßenbahn der Landeshauptstadt, die den Namen einer Partnerstadt trägt. Die Namen der anderen Potsdamer Partnerstädte tragen Combino-Prototyp 400 (Perugia) und die Variobahnen 421 (Opole), 423 (Luzern), 424 (Bonn) und 426 (Jüväskyla). Lediglich Bobigny in Frankreich ist somit noch "ohne Straßenbahn".

Quelle: Stadt Potsdam

Dienstag, 27. Mai 2014

Variobahn 436 offiziell abgenommen

 Auch Wagen 436 ist nun offiziell im Einsatz.

Die Variobahn Nr. 436, die Potsdam am 8.Mai erreicht hatte, ist nun auch offziell in Betrieb. Am 23. Mai erfolgte die Abnahme nach BO-Strab. Einen Monat zuvor war bereits 435 abgenommen worden und fährt inzwischen auch im täglichen Liniendienst. Unterdessen befindet sich die Variobahn 437 im Stadler-Servicecenter in Velten, wo die Inbetriebnahme erfolgt. Auch die letzte der Potsdamer Variobahnen nimmt Form an. Sie wird gerade in Pankow montiert. Noch in diesem Jahr kann damit die Lieferung der Variobahn nach Potsdam (insgesamt 18 Fahrzeuge) abgeschlossen werden. 

Dienstag, 6. Mai 2014

Variobahn 426 heißt nun „Jyväskyla“

Noch ohne Werbung und ohne Namen präsentiert sich die nun frisch getaufte Variobahn 426 am Platz der Einheit.

Wie die Stadt Potsdam mitteilt, wurde gestern mit einer kleinen Feierstunde die Variobahn mit der Nummer 426 auf den Namen der finnischen Partnerstadt Potsdams „Jyväskyla“ getauft. Paten der Taufe waren Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Martin Grießner und Oliver Glaser. Die kleine Feierlichkeit, an der auch zwei Gruppen aus Jyväskyla teilnahmen, fand am Platz der Einheit statt. An der feierlichen Straßenbahntaufe nahmen auch Potsdamerinnen und Potsdamer sowie Mitglieder des Freundeskreises Potsdam-Jyväskylä teil. Nach der Namensgebung, die musikalisch von einem finnischen Lied untermalt wurde, nahmen die Gäste an einer kleinen Rundfahrt mit der Straßenbahn durch Potsdam teil.

„Mit dieser Namenstaufe würdigen wir die seit 1985 bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen Potsdam und Jyväskylä und rücken die Städtepartnerschaft einmal mehr in das öffentliche Bewusstsein. Besonders freut es mich, dass wir so viele finnische Gäste begrüßen konnten.“ so Oberbürgermeister Jann Jakobs.

Die Partnerschaft zwischen Potsdam und Jyväskylä besteht nun bereits seit 29 Jahren und wird immer wieder von interessanten Begegnungen bereichert. Ein besonderer Dank gilt dabei vor allem dem Freundeskreis Potsdam-Jyväskylä, der sich seit vielen Jahren intensiv um die Kontakte bemüht.

In Potsdam ist es seit Einführung der Combinos im Jahre 1998 gute Tradition, den Bahnen Städtenamen zu geben. Anfangs erhielten die Wagen die Namen der Städte, in denen ebenfalls Combinos eingesetzt werden, später kamen auch Städtenamen hinzu, die für die Entwicklung der Tram eine wichtige Rolle spielten.
Die Namen der Potsdamer Partnerstädte tragen neben Variobahn 426 der Combino-Prototyp 400 (Perugia) und die Variobahnen 421 (Opole), 423 (Luzern) und  424 (Bonn). Zwei Partnerstädte fehlen in dem Reigen noch: das französische Bobigny und Sioux Falls (USA) sind noch ohne Straßenbahn. Die zu DDR-Zeiten gepflegte Partnerschaft mit der weißrussischen Hauptstadt Minsk (die bis heute übrigens über ein Einkaufzentrum „Potsdam“ hat) wurde nach der Wende nicht weiter verfolgt.

Dienstag, 1. April 2014

Variobahn 435 erreicht Potsdam

Wieder einer mehr. Wagen 435 hat gestern Potsdam erreicht.

Bereits in der gestrigen Nacht erreichte Variobahn 435 den Betriebshof der ViP in der Fritz-Zubeil-Straße. In den Morgenstunden wurde der Wagen vom Tieflader abgeladen und auf das Prüfgleis gestellt. Nach der Abnahme wird der Waghen sicher in den nächsten tagen auch im Liniendienst zu sehen sein. Mit der Lieferung von 435 bleiben noch drei Wagen des Typs Variobahn, die die Firma Stadler in diesem Jahr ausliefern wird. Mit Wagen 438 endet dann auch das letzte Lieferlos. Unterdessen wird wegen Kapazitätsengpässen der Einsatz der Tatrawagen auch nach der Lieferung der letzten Varios nicht eingestellt. Noch weitere zehn Jahre werden einige der Wagen in Potsdam zu sehen sein. Der Tara-Einsatz am Wochenende dürfte allerdings bald Geschichte sein. Auch jetzt schon kommt es zu gänzlich tatrafreien  Sonnabenden und Sonntagen.


 

Freitag, 14. März 2014

Ursache für Radprobleme der Variobahn noch nicht gefunden

 Während die Variobahnen seit Wochen wieder rollen, ist die Suche nach der Ursache für die Radprobleme noch nicht gefunden.

Knapp zwei Monate ist es her, dass die ViP fast den gesamten Variobahn-Park wegen möglicher Veränderungen an den Rädern aus dem Verkehr ziehen musste. Wie die PNN in ihrer heutigen Ausgabe berichten, ist die Ursachensuche noch nicht abgeschlossen, man rechne allerdings gegen Ende des Monats mit näheren Erkenntnissen. Da in anderen Städten mit Fahrzeugen des gleichen Typs diese Probleme bisher nicht aufgetaucht sind, kann auch noch immer nicht ausgeschlossen werden, dass das Potsdamer Gleisnetz den Fahrzeugen zu Schaffen macht. Allerdings sind bei den anderen Fahrzeugtypen keine ähnlichen Schäden zu beobachten. Weder bei den rustikalen Drehgestellen der Tatra-Bahnen vom Typ KT4Dm noch bei den Combinos, deren Fahrgestelle denen der Variobahn ähneln, sind Veränderungen festzustellen.

Wegen der fehlenden Ursachen kann auch noch kein Verantwortlicher für den entstandenen, von der ViP jedoch noch nicht bezifferten Schaden genannt werden. Auf die Auslieferung der letzten vier Fahrzeuge hat dies jedoch keine Auswirkung. Sie werden bis Mitte des Jahres in Potsdam erwartet.

Derzeit werden alle Variobahnen nach 3.000 km überprüft und die Räder bei Bedarf neu justiert. Alle Fahrzeuge stehen im Einsatz.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Variobahn - Ursache der Radprobleme noch nicht entdeckt

 Während die Variobahnen alle wieder in Betrieb sind, geht die Suche nach der Ursache für die Radprobleme weiter.

Die Ursache für die Radprobleme bei der Variobahn konnte noch immer nicht gefunden werden. Wie der ViP Geschäftsführer Martin Griesner der MAZ gestern bereits mitteilte, deute jedoch vieles darauf hin, dass die Firma Stadler hier in der Verantwortung stehe. Griesner schließt nicht aus, dass verschiedene Faktoren ursächlich sind für die leichte Schrägstellung der Räder. Dass das Potsdamer Gleisnetz den Variobahnen so zusetze schloss Griesner aus. Da der Combino, der über eine ähnliche Radaufhängung verfüge wie die Variobahn, von dem Problem nicht betroffen sei, muss eine andere Ursache gefunden werden.

Meist trat an der jeweils dritten Achse, bei einzelnen Zügen aber auch an anderen, eine V-Stellung der Räder auf, die ab einem bestimmten Ausmaß auch zu Entgleisungen hätte führen können. Aus diesem Grund hatte die ViP im Januar fast alle Variobahnen aus dem Verkehr ziehen lassen. Nachdem man den Rad-Schiene-Abstand überprüft und die Räder von neun der 14 Bahnen nachgeschliffen hatte, sind diese nun wieder im Einsatz. Alle 1.000 km bzw. alle drei Tage werden die Wagen erneut überprüft. Solange noch kein Verursacher feststeht, bleibt auch unklar, wer die Kosten für den Ausfall der Bahnen und die Reparaturen bezahlen muss.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Variobahn: Fehlersuche läuft auf Hochtouren

 Acht von 13 Variobahnen sind wieder im Einsatz. Bis Anfang nächster Woche sollen sie alle wieder fahren.

Nachdem die ViP inzwischen wieder mindestens acht der 13 Variobahnen im Linienverkehr einsetzt, geht die Suche nach der Ursache für den „rätselhaften Serienschaden an den Rädern“ (Zitat PNN) auf Hochtouren weiter. Wie die PNN berichtet, würden derzeit Videobeobachtungen ausgewertet und eine Fahrgestell auf einem Prüfstand getestet. Bei der ViP rechnet man damit, dass frühestens in zwei Wochen erste Zwischenergebnisse vorliegen. Die Prüfung sei technisch kompliziert, da es teilweise nur um Zehntelzentimeter gehe. Der zuständige Beigeordnete Exner sagte im Stadtparlament, ähnliche Probleme seien aus anderen Städten mit Variobahnen nicht bekannt. Bis Anfang der kommenden Woche sollen alle Bahnen wieder in Betrieb sein.

Quelle: PNN vom 29.01.2014

Mittwoch, 29. Januar 2014

Variobahnen zum Teil wieder im Dienst

 Mit der Wiederinbetriebnahme einiger Variobahnen wird der Einsatz von Solo-KT4DM in Potsdam vorerst wieder Geschichte sein.

Nach der kurzfristigen Außerdienststellung von 13 der 14 Variobahnen am Donnerstag letzter Woche, sind seit gestern wieder mindestens fünf dieser Bahnen in Betrieb. Neben dem nicht stillgelegten Wagen Nr. 434 waren dies die Fahrzeuge 426, 431, 432 und 433. Für den heutigen Mittwoch sind zwei weitere Inbetriebnahmen angekündigt und für Ende der Woche erneut zwei. Damit wären neun der 13 Wagen in Betrieb. Wie ViP Technikchef Glaser mitteilte, bleiben vier weitere Bahnen länger stillgelegt.

Nachtrag vom 29.01.2014, 08:06: Derzeit noch abgestelt sind die Wagen 421, 422, 423, 425, 427, 429.

Montag, 27. Januar 2014

Ab Dienstag fünf Varios im Liniendienst

 Ab morgen nicht mehr allein auf Potsdams Straßen unterwegs: Variobahn 434

Soeben hat die Presstelle der ViP folgende Mitteilung veröffentlicht: 
Wie am vergangenen Freitag angekündigt, kann die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH einige der vorsorglich außer Betrieb genommenen Variobahnen in dieser Woche wieder in Betrieb nehmen. Bereits am morgigen Dienstag gehen fünf Fahrzeuge in den Regelbetrieb. Voraussichtlich am Mittwoch sollen nach einer Bearbeitung der betroffenen Radsätze zwei weitere Variobahnen den Dienst aufnehmen.

Oliver Glaser, technischer Geschäftsführer der ViP: „Bei zwei weiteren Fahrzeugen sind komplexere Reprofilierarbeiten an den Radsätzen erforderlich, so dass diese voraussichtlich bis Ende dieser Woche zur Verfügung stehen. Für die im Regelbetrieb eingesetzten Fahrzeuge wird ein engmaschiger Überprüfungsprozess aufgestellt. Die übrigen vier Fahrzeuge bleiben vorerst außer Dienst.“

Die genaue Ursache des Schadensbildes an den 13 Variobahnen steht noch nicht fest. Es wird eine Expertenkommission zur Ursachenerforschung eingesetzt, die neben den Technikern der ViP mit entsprechenden externen Gutachtern und dem Hersteller besetzt wird. Die ViP wird zum gegebenen Zeitpunkt über deren Ergebnisse informieren. Das Eisenbahn-Bundesamt als Technische Aufsichtsbehörde wird durch die ViP regelmäßig über die aktuelle Situation informiert und das weitere Vorgehen abgestimmt.

Freitag, 24. Januar 2014

Variobahnen sollen schnell zurückkommen

Die letzte ihrer Art: Variobahn 434 ist derzeit die einzige der neuen Niederflurbahnen, die im Einsatz ist. Hier ein Bild von heute.

Für Mitte der nächsten Woche erhofft sich die ViP die Wiederinbetriebnahme eines Teils der Variobahnen. Derzeit suchen Verkehrsbetrieb und Hersteller Stadler intensiv die Ursache für die Probleme. Diese beschrieb ein Techniker der ViP dem Inforadio vom rbb - bei routinemäßigen Messungen sei festegestellt worden, dass der Abstand der Räder zueinander zu eng sei. Auch von Abnutzungserscheinungen wer hier die Rede.
Um die Wagen wieder in Betrieb nehmen zu können, muss Stadler nun für jede einzelne Variobahn nachweisen, dass deren Betriebssicherheit im jetzigen Zustand gewährleistet ist. Außerdem werden die Fahrzeuge in kürzeren Abständen Kontrollen unterzogen, wie die ViP mitteilte. Mit dem Eisenbahn-Bundesamt als Technische Aufsichtsbehörde wird durch die ViP die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen regelmäßig abgestimmt.

Für das Wochenende hat die ViP unterdessen einen weitgehend normalen Fahrzeugeinsatz angekündigt. Erst ab Montag, wenn wieder mehr Züge benötigt werden, wird es erneut zu Einschränkungen besonders auf der Linie 98 kommen. Hier bleibt es beim SEV zwischen Platz der Einheit und Bahnhof Pirschheide. Wie auch in den letzten beiden Tagen werden neben allen einsatzfähigen Tatra-Zügen auch KT4D-Solowagen gefahren. Da ein Teil dieser Fahrzeuge nicht mehr für den Liniendienst vorgesehen war bzw. bisher als zweiter Wagen fuhr, verfügen sie nicht alle über Fahrkartenautomaten.

 Kleinstadt-Flair am Hauptbahnhof. 144 auf der Linie 99 begegnet 124, der sich zum Kirchsteigfeld aufmacht.

Etwas Rost hat 141 angesetzt. Der Patchwork-Wagen am Hauptbahnhof.

Von der Rampe der Langen Brücke rollt 124 dem Fotografen entgegen.

Bus trifft Bahn. Erneut Solo-KT4D 141 am Alten Markt.

 Doch nicht nur Solowagen sind unterwegs. Auch alle einsatzfähigen Tatra-Züge kommen zum Einsatz. Hier 154+254 am Platz der Einheit.

Ebendort 144 auf der Linie 99.

 Und auch 159 war heute wieder mit von der Partie...

 Und noch einmal 124. Da die Linie 98 ab Platz der Einheit mit Bussen gefahren wird, kann 124 hier ausruhen.

Donnerstag, 23. Januar 2014

ViP zieht Variobahnen aus dem Verkehr

Wie die ViP heute mitteilte, wurden mit Betriebsbeginn 13 der 14 Variobahnen aus dem Betrieb genommen. In der Verlautbarung heißt es:
     Gestern Abend wurde bei Routinekontrollen eine Abweichung vom Toleranzmaß für das System Rad-Schiene an mehreren Fahrzeugen festgestellt. Die Einhaltung der Maße ist wichtig für Entgleisungssicherheit bei Fahrten über die Weichen.

        Oliver Glaser, Technischer Geschäftsführer der ViP: „Um derartige Probleme auszuschließen, wurde die Variobahn-Flotte vorsorglich außer Betrieb genommen und Untersuchungen eingeleitet. Derzeit sind die ViP mit Unterstützung eines externen Gutachters sowie der Hersteller Stadler Pankow GmbH dabei, die genaue Ursache für die Messergebnisse zu finden sowie zu beurteilen, ob die Betriebssicherheit der Variobahnen im jetzigen Zustand gewährleistet ist. Die entsprechenden Gutachten erwarten wir spätestens Anfang kommender Woche. Das Eisenbahn-Bundesamt als Technische Aufsichtsbehörde wurde durch die ViP über die Außerbetriebnahme informiert.“

    Die derzeit fehlenden Niederflurfahrzeuge werden durch Tatrabahnen und Busse ersetzt. Dazu greift die ViP auch auf Buskapazitäten regionaler Nahverkehrsunternehmen zurück. Betroffen ist in erster Reihe die Linie 98. Diese wird in Potsdam-West durch Busse bedient, zwischen Platz der Einheit und Kirchsteigfeld fährt die Linie 98 jedoch regulär mit Straßenbahnen. Bitte beachten Sie, dass die zusätzlich eingesetzten Tatrabahnen teilweise keine Fahrkartenautomaten haben.
Derzeit ist lediglich Vario 434 im Einsatz. Bei den genannten Tatrawagen handelt es sich neben den üblichen Zügen auch um jene Fahrzeuge, die in den letzten Jahren ihren zweiten Triebwagen verloren haben, bzw. nie einen solchen besaßen. Waren sie bisher untereinander gekuppelt, so sind sie seit heute solo unterwegs. Es handelt sich hierbei um die Wagen mit den Nummern 123, 124, 141, 144, 159 und 161. Anbei ein paar Impressionen.








 

Mittwoch, 15. Januar 2014

Defekte Variobahn bringt Tramverkehr in der Innenstadt zum Erliegen

Gestern gab es für die Fahrgäste im morgendlichen Berufsverkehr einen unangenehme Überraschung. Wegen einer zwischen Platz der Einheit und Altem Markt liegen gebliebenen Variobahn, musste der Tramverkehr unterbrochen werden. Während die aus Süden kommenden Bahnen am Hauptbahnhof wendeten, war die Aufrechterhaltung des nördlichen Netzes nur bedingt möglich. Da sich offenbar zum Zeitpunkt des Geschehens neben den üblichen Linienbahnen auch einige einrückende Verstärkerzüge und Wagen der HVZ-Linien in dem Abschnitt befanden, war die Zahl der hier befindlichen Wagen sehr hoch. Trotz der Wendemöglichkeit am Platz der Einheit stauten sich sowohl in der Charlottenstraße als auch in der Friedrich-Ebert-Straße zahlreiche Wagen. Hier ein paar Eindrücke von gestern 8:50 - 9:15 Uhr.

 Kein Fortkommen. Der Zug aus 157 und 255 in der Charlottenstraße. Dahinter haben sich bereits 149+249 eingefunden, ein Combino wird sich später auch noch hinzu gesellen. 

Auf ihre Abfahrt Richtung Norden wartet Variobahn 429 am Platz der Einheit/Nord.

Ordentlich Wagenmaterial hat sich auch in der Friedrich-Ebert-Straße gesammelt. Zwei Züge der Linie 92 und eine 96 warten auf die Freigabe der Strecke. In wenigen Minuten (es war 09:05 Uhr) kann 405 seinen Fahrt fortsetzen.


Der Zug aus 150+250 wird der erste sein, der seine Fahrt auf normalem Wege wird fortsetzen können. Noch steht er aber an der Haltestelle am Platz der Einheit.

Alt trifft neu - an der Nordseite des Platzes der Einheit haben sich zahlreiche Züge angesammelt. So auch die Tatra-Traktion aus 151+251 und Variobahn 424.


Erst wenige Wochen im Einsatz ist Variobahn 434...


Die Kollegen von der Leitstelle hatten Einiges zu tun an diesem Vormittag.

Um 9:12 Uhr fuhren die ersten Bahnen schon wieder, dass es eine Weile dauern würde, bis der Fahrplan wieder stimmte, macht die Anzeige deutlich.

Als erster Zug erreichten 150 und 250 die Haltestelle Alter Markt / Landtag. Fahrziel "Bornstedt Kirschallee via Viereckremise". An der Seite stand allerdings das richtige Ziel.  


 Obwohl der Tramverkehr schon wieder lief, wendete auch 414 noch am Bahnhof. Er dürfte der letzte Wagen gewesen sein, der diese abweichende Linienführung nutzte.

Video bei Potsdam TV