Dienstag, 18. Oktober 2011

Bilanz nach einem Monat - Die Variobahn

Die die PNN zieht in ihrer heutigen Ausgabe positive Bilanz nach einem Monat Variobahn-Einsatz in Potsdam. Sowohl der Deutsche Bahnkundenverband als auch der Behindertenverband hätten noch keine Kritik an den neuen Fahrzeugen der Firma Stadler erhalten, der Verkehrsbetrieb selber möchte sich aber noch nicht äußern. Einhundert Tage will man die Bahn testen, bevor man ein Urteil abgeben wird. Während die Fahrgäste über ihre Interessenvertreter also noch keine Kritik geübt haben, bleibt der Deutsche Bahnkundenverband e.V. allerdings bei seinem Standpunkt, die Bahnen seien für das tägliche Fahrgastaufkommen besonders in Spitzenzeiten zu klein. Auf die Bedürfnisse einer wachsenden Stadt und der damit wachsenden Fahrgastzahlen sei die Variobahn nicht ausgelegt. Bei einer Investition für 30 Jahre (so lange wird, wenn alles gut geht, die Variobahn in Potsdam eingesetzt) hätte sich der DBV e.V. "mehr Vorrausdenken gewünscht".

Unterdessen ist auch der zweite Wagen (Nr. 422) in Betrieb gegangen. Er ist auf den Linien 94 und 99 unterwegs. Am 1. November soll dann das Fahrzeug mit der Nummer 424 Potsdam erreichen.

Kommentare:

  1. Bleibt da bloß dran. Ich bin vor kurzem mit einer Variobahn gefahren und ich finde, das Fahrzeug ist eine Katastrophe, viel zu wenig Sitzplätze und diese viel zu eng. Es ist unfassbar, Potsdam ist eine Stadt mit wachsender Einwohnerzahl und schafft Ministraßenbahnen an. Macht bitte Druck, dass die Taktzeiten verkürzt werden, sonst wird einem der ÖPNV völlig mies gemacht.

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  2. Die neuen Bahnen sind eine Zumutung und ich kenne bisher noch niemanden,der dies anders sieht. Gerade eben hat sich in einer dieser Bahnen wieder eine Traube fremder Menschen entwickelt,die sich über diese Bahnen ausgelassen haben. Der passendste Satz,der hierbei gefallen ist: "Da war wohl wieder jemand am Werk,der noch nie selbst Bahn gefahren ist!". Es ist wirklich unglaublich einer Stadt wie Potsdam solch Bahnen,mit minimalem Platz,hinzustellen. Wieso wurden von den Vorgängerbahnen nicht einfach noch welche dazu gekauft?!...
    Katja

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  3. Komme gerade aus der Variobahn: 7 Minuten Verspätung, das ist aber kein Einzelfall, sondern die Regl mit dieser Bahn. Der Fahrgastwechsel ist stockend, weil es in dieser Bahn zu eng ist.
    Die Sitzplätze sind zu wenig und zu unbequem. Irgendetwas muss da passieren, in dieser Form ist die Variobahn zumindest für die Potsdamer Hauptlinien 92 und 96 nicht einsetzbar. Entweder auf diesen Linien wird die Variobahn nicht mehr eingesetzt oder der VIP bestellt als nächstes nur noch längere Bahnen oder die Taktzeiten müssen verkürzt werden (nur wie, auf 92 und 96 wird im BV jetzt schom im 5-Minuten-Takt gefahren). Aber in diser Form ist das Fahrzeug kein Verkehrsmittel, sondern ein Folterwerkzeug, an dem nur Masochisten ihre Freude haben.

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