In der Berliner Straße wurden heute die neuen Haltestellen präsentiert, die in Form so genannter Kaps ausgeführt sind. Die Stationen Mangerstraße und Ludwig-Richter-Straße der Linie 93 wurden derart umgebaut, dass die Haltestelleninseln entfallen und stattdessen die Straße im Bereich der Haltestellen auf das Einstiegsniveau der Niederflurbahnen angehoben wurde. Während es bereits im Vorfeld Kritik an dieser Bauweise gab (siehe PNN vom 07.09.2011), gibt sich die ViP gelassen: ViP-Geschäftsführer Martin Grießner sagt dazu: "Da diese Bauweise für Potsdam neu ist, rechnen wir mit einer gewissen ,Eingewöhnungszeit´ bei den Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind jedoch sicher, dass die Haltestellenkaps in Potsdam bald zum Alltag gehören werden."
Die Potsdamer müssen nun lernen, dass der Wartebereich mit Wartehalle und DFI-Display am Fahrbahnrand liegt und nicht im unmittelbaren Bereich des Gleises. Erst, wenn die Tram in den Haltestellenbereich eingefahren ist, sollten sie den Fahrbahnbereich überqueren. Das das bisher noch nicht recht angekommen ist, zeigt das Bild in der PNN, auf dem sich die unwissenden Fahrgäste auf dem schmalen, für sie als Haltstelleninsel erkennbaren Bereich drängen.
Sollte sich die Kap-Lösung bewähren, könnte diese Form der Haltestelle bewähren, könnten auch die Haltestellen in der Friedrich-Ebert-Straße derart ausgebaut werden.










